Der Verein:
Das Projekt
"O Pequeno Nazareno"
ist
derzeit eine der wichtigsten Organisationen in Brasilien, die
Strassenkindern eine konkrete Zukunft bieten und ihnen somit ein
menschenwürdiges Dasein ermöglichen.
"Lucio wollte die
Beute nicht teilen.
Er machte sich aus dem Staub damit.
Die anderen suchten ihn.
Sie fanden ihn.
Zehnjährige Jungen stellten sich in einem Kreis um den Verräter auf.
Steine schlugen auf seinen Kopf und seinen Körper ein.
Bis er aufhörte zu schreien - er war tot."
Diese und andere Geschichten änderten das Leben von Bernd Rosemeyer. Er
begann, sich den Strassenkindern zu widmen.
Um den Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, gründete
Bernd 1992 zusammen mit seinem Bruder Werner Rosemeyer 1992 ein
Hilfsprojekt für die Strassenkinder von Fortaleza in Brasilien. Zwei
Jahre später entstand daraus der
brasilianischen
Verein „O Pequeno Nazareno“. Gleichzeitig wurde auch der deutsche
Patenverein „Der kleine Nazareno e.V.“ von Werner Rosemeyer ins Leben
gerufen.
In den letzten zehn Jahren entstanden zwei Nazareno-Dörfer -
in Fortaleza und Recife - die heute für mehr als 110 Kinder ein neues
Zuhause bedeuten.
Der Deutsche
sowie auch der Schweizer Patenverein betreiben
Öffentlichkeitsarbeit und sammeln Spenden für die Arbeit in Brasilien.
Abgesehen von einer offiziellen Halbtagsstelle in Deutschland, wird die
Arbeit ausschließlich von freiwilligen Mitarbeitern durchgeführt. Als
Anerkennung dessen ordnungsgemäßer Arbeit wurde dem Verein das Deutsche
Spendensiegel erteilt.
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Jedes der ehemaligen Strassenkinder ist einzigartig und dennoch haben
sie alle etwas gemeinsam: die Vergangenheit auf der Strasse und den
Traum später einmal ihren eigenen Kindern ein besseres Zuhause zu geben.
Unsere über zehnjährige Erfahrung mit Strassenkindern zeigt: Selbst mit
geringen Mitteln ist es möglich, Kindern in Brasilien von der Strasse zu
holen. Diese Tatsache gibt uns Mut, weiter zu machen. Und sie erfüllt
uns mit Fassungslosigkeit, wenn wir bedenken, wie viele Kinder in
Brasilien noch immer unermesslichem und sinnlosem Leid ausgesetzt sind.
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